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Spec-Work

Spec-Work ist Arbeit, die ohne Auftrag entsteht, meist um zu zeigen, was möglich ist. Der Begriff kommt von speculative work. In der Videoproduktion sind das Filme für erfundene Marken oder freie Interpretationen bekannter Marken, ohne dass ein Kunde dahintersteht.

Warum es Spec-Work gibt

Jede neue Agentur steht vor demselben Problem: Ohne Arbeiten keine Kunden, ohne Kunden keine Arbeiten. Spec-Work löst das, indem man die Arbeit vorwegnimmt. Für ein junges Studio ist es außerdem die einzige Gelegenheit, ohne Kundenvorgaben an die Grenze der eigenen Möglichkeiten zu gehen.

Dazu kommt bei generativer Produktion ein praktischer Grund: Neue Modelle erscheinen im Monatsrhythmus. Ohne eigene Versuche weiß niemand, was ein Modell wirklich kann, und das Erstgespräch mit einem Kunden ist der falsche Ort, um es herauszufinden.

Wann Spec-Work zur Täuschung wird

Ein Portfolio ohne Kennzeichnung behauptet Kunden, die es nicht gibt

Wer einen Film für eine bekannte Marke zeigt, ohne dazuzuschreiben, dass es Spec-Work ist, lässt eine Zusammenarbeit vermuten, die nie stattgefunden hat. Das ist der Punkt, an dem aus einer Übung eine falsche Angabe über die eigene Erfahrung wird.

Alle Filme in unserem Portfolio sind Spec-Work, teils für erfundene Marken, teils als freie Interpretation bekannter Marken. Das steht an jedem einzelnen Film und nicht nur im Kleingedruckten. Kundenprojekte mit Namen, Aufgabe und Ergebnis veröffentlichen wir, sobald die ersten Filme bei den Kunden live sind und wir sie nennen dürfen.

Spec-Work und Markenrechte

Eine freie Interpretation einer bekannten Marke bleibt eine fremde Marke. Wir setzen solche Arbeiten nicht als Werbung ein, behaupten keine Beauftragung und nehmen einen Film herunter, wenn der Markeninhaber es verlangt. Ein Film mit einer fremden Figurenmarke bleibt bei uns aus demselben Grund aus den Vorschaubildern heraus.

Häufige Fragen

Was bedeutet Spec-Work?

Spec-Work bezeichnet Arbeiten, die ohne Auftrag und ohne Bezahlung entstehen, um Fähigkeiten zu zeigen oder eine Idee zu erproben. In Portfolios sollte Spec-Work gekennzeichnet sein, weil sonst eine Kundenbeziehung vorgetäuscht wird.

Ist Spec-Work weniger wert als Kundenarbeit?

Handwerklich nicht, inhaltlich schon: Bei Spec-Work fehlt der schwierigste Teil, nämlich fremde Vorgaben, Freigabeschleifen und ein Budget. Wer beurteilen will, wie eine Agentur arbeitet, sollte deshalb nach dem Ablauf fragen, nicht nur nach dem Ergebnis.

Woran erkenne ich Spec-Work in einem Portfolio?

An der Kennzeichnung, wenn sie da ist. Fehlt sie, hilft die Frage nach dem Auftraggeber, dem Zeitraum und dem Einsatzort des Films. Wer darauf keine klare Antwort gibt, zeigt vermutlich Spec-Work. Mehr dazu im Ratgeber KI-Videoagentur auswählen.

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Sie wollen ein Beispiel für Ihre Branche?

Wenn in unserem Portfolio nichts Passendes steht, sagen wir das und zeigen stattdessen, wie wir vorgehen würden.

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