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Storyboard

Ein Storyboard zeigt den geplanten Film als Folge von Bildern, eines je Einstellung, mit Notizen zu Kamera, Bewegung, Text und Ton. Es klärt vor der Produktion, ob die Geschichte trägt, und ist damit das billigste Werkzeug, um einen Film zu verwerfen, der nicht funktioniert.

Was auf einem Storyboard steht

Je Einstellung ein Bild, dazu vier Angaben: was zu sehen ist, wie die Kamera steht und sich bewegt, wie lange die Einstellung dauert und was dabei zu hören ist. Die Zeichnungen müssen nicht schön sein, sie müssen eindeutig sein. Ein Strichmännchen mit einem Pfeil erklärt eine Kamerafahrt besser als ein ausgearbeitetes Bild ohne Pfeil.

Storyboard in der generativen Produktion

Hier verschwimmt die Grenze zum Styleframe. Weil wir Bilder ohnehin erzeugen, entstehen die Storyboard-Bilder oft gleich in der späteren Bildsprache. Das spart einen Schritt, hat aber einen Haken: Wer schöne Bilder sieht, diskutiert über Bildqualität statt über den Aufbau.

Deshalb halten wir die beiden Fragen auseinander. Im Storyboard geht es nur darum, ob die Abfolge trägt und ob die Länge stimmt. Über Look wird am Styleframe entschieden, und zwar an zwei bis vier Bildern, nicht an zwanzig.

Wann es sich lohnt

Immer, wenn der Film eine Handlung hat. Bei reinen Stimmungsfilmen aus zehn Einstellungen reicht eine Liste. Bei allem, was erklärt, überzeugt oder eine Geschichte erzählt, spart das Storyboard mehr Zeit, als es kostet. Es ist Teil des ersten Freigabepunkts in unserem Ablauf.

Häufige Fragen

Was ist ein Storyboard?

Ein Storyboard ist die zeichnerische Planung eines Films: je Einstellung ein Bild mit Angaben zu Kamera, Bewegung, Dauer und Ton. Es dient dazu, den Aufbau zu prüfen, bevor Produktionskosten entstehen.

Was ist der Unterschied zwischen Storyboard und Styleframe?

Das Storyboard zeigt den Ablauf über viele Einstellungen, der Styleframe die Bildsprache an einer einzelnen. Das eine beantwortet, ob die Geschichte funktioniert, das andere, wie der Film aussehen wird.

Brauchen kurze Social-Spots ein Storyboard?

Bei sechs bis fünfzehn Sekunden reicht meist eine Beschreibung der drei oder vier Einstellungen plus der Hook-Idee. Sobald mehrere Varianten getestet werden sollen, hilft eine knappe Übersicht trotzdem.

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Erst die Geschichte, dann die Bilder

Im Erstgespräch klären wir, ob Ihre Idee trägt, bevor irgendetwas produziert wird.

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