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Styleframe

Ein Styleframe ist ein einzelnes Standbild in der endgültigen Bildsprache eines Films: Look, Licht, Farbe, Bildausschnitt und Stimmung so, wie sie später im bewegten Bild aussehen sollen. Es entsteht vor der Produktion und dient der Freigabe, nicht der Dekoration.

Was auf einem Styleframe zu sehen ist

Ein Styleframe zeigt eine konkrete Einstellung aus dem geplanten Film, keine Stimmungscollage. Darin stecken fünf Entscheidungen, die den fertigen Film prägen: die Bildkomposition, also was wo im Bild liegt, die Lichtführung, die Farbwelt, der Realismusgrad und die Brennweite, also ob die Kamera nah dran ist oder Abstand hält.

Zum Styleframe gehört bei uns eine Notiz, was sich in der Bewegung tun soll. Ein Standbild zeigt nicht, ob die Kamera fährt oder steht, und genau darüber entstehen sonst Missverständnisse.

Warum Styleframes vor der Produktion kommen

Ein Film aus hundert generierten Einstellungen lässt sich nicht nachträglich umfärben. Jede Einstellung kommt aus einem eigenen Rechenvorgang, und eine neue Bildsprache heißt: alles noch einmal. Deshalb liegt die wichtigste Entscheidung im Projekt bei einem einzelnen Bild, das in einer Stunde geändert ist.

In unserem Ablauf ist der Styleframe der zweite von vier Freigabepunkten. Gefällt der Look hier nicht, kostet die Änderung fast nichts. Nach der Produktion kostet dieselbe Änderung ein Vielfaches, und beim Imagefilm reicht das schnell in den vierstelligen Bereich. Was Produktionen insgesamt kosten, steht unter Imagefilm Kosten.

Wie wir damit arbeiten

Wir liefern je Projekt zwei bis vier Styleframes aus verschiedenen Momenten des Films, nicht vier Varianten derselben Einstellung. So sehen Sie, ob die Bildsprache über unterschiedliche Motive trägt, und nicht nur, ob ein einzelnes Bild hübsch ist.

Was Sie dazu bekommen: die Bilder in voller Auflösung, die Angabe, welches Modell und welcher Seed dahintersteckt, und einen Satz je Bild, was in der Bewegung passiert. Was Sie uns geben: eine klare Rückmeldung, am besten mit Verweis auf das, was nicht stimmt. „Zu kalt" ist brauchbar, „gefällt mir nicht" nicht.

Styleframe, Moodboard oder Storyboard

WasZeigtWann
Moodboardfremde Bilder als Richtungsangabeganz am Anfang, vor dem Konzept
Storyboardden Ablauf, Einstellung für Einstellungnach dem Konzept
Styleframeeigene Bilder in der fertigen Bildsprachevor der Produktion, zur Freigabe

Häufige Fragen

Was ist ein Styleframe?

Ein Styleframe ist ein Standbild, das Look, Licht, Farbe und Komposition einer geplanten Einstellung zeigt, so wie sie im fertigen Film aussehen soll. Es wird vor der Produktion erstellt und freigegeben, damit Änderungen an der Bildsprache nicht erst am fertigen Material auffallen.

Wie viele Styleframes braucht ein Projekt?

Zwei bis vier reichen für die meisten Filme, wenn sie unterschiedliche Momente zeigen. Mehr lohnt sich bei Filmen mit mehreren Schauplätzen oder Kapiteln. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern ob die Auswahl die Bandbreite des Films abdeckt.

Kostet ein Styleframe extra?

Bei uns sind die Styleframes Teil des Festpreises, sie stehen im Angebot als eigener Posten. Wer nur Styleframes möchte, etwa für eine interne Entscheidung vor dem Projekt, bekommt sie auch einzeln. Die Preisbildung steht unter Preise.

Was ist der Unterschied zwischen Styleframe und Keyframe?

Ein Styleframe legt die Bildsprache fest und entsteht vor der Produktion. Ein Keyframe markiert einen festen Zustand innerhalb einer Bewegung, zwischen dem die Software oder das Modell die Zwischenbilder berechnet. Das eine ist eine Gestaltungsentscheidung, das andere ein technischer Punkt in der Zeit.

Verwandte Begriffe

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Sie wollen den Look sehen, bevor Sie zahlen?

Genau dafür sind Styleframes da. Im Erstgespräch klären wir, welche Bildsprache zu Ihrer Marke passt.

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