UGC-Video
Ein UGC-Video ist ein Video im Stil eines echten Nutzervideos: Handkamera, natürliches Licht, Umgebungston, kein Studio. UGC steht für user generated content. Als Anzeige wirkt dieser Stil oft besser als Hochglanz, weil er im Feed nicht wie Werbung aussieht.
Warum der Stil funktioniert
Im Feed ist alles Geschliffene binnen einer Sekunde als Werbung erkannt, und Werbung ist genau das, woran vorbeigescrollt wird. Ein Clip, der aussieht wie von einer Person gemacht, hält die Aufmerksamkeit länger, einfach weil er den Beiträgen ringsum gleicht. Technisch heißt das: vertikal im Hochformat, leichte Handkamera-Bewegung, vorhandenes Licht, Umgebungston, Untertitel, keine Studiooptik.
Wo die Grenze liegt
Die Form nachbauen ist erlaubt, die Behauptung fälschen nicht
Eine UGC-Anzeige kopiert eine Bildsprache, das ist eine Gestaltungsentscheidung. Ein Erfahrungsbericht behauptet zusätzlich etwas über die Wirklichkeit, nämlich dass diese Person diese Erfahrung gemacht hat. Die Form darf nachgebaut werden, die Behauptung nicht. Eine erfundene Kundin, die eine Erfahrung schildert, die niemand gemacht hat, ist irreführende Werbung, unabhängig davon, wie sie entstanden ist.
Dazu kommt: Eine Anzeige muss als Anzeige erkennbar bleiben. Der Stil darf privat aussehen, die Kennzeichnung darf nicht verschwinden.
Warum KI zu diesem Format passt
UGC-Anzeigen leben von Menge. Fünf Varianten mit verschiedenen Anfängen, drei Längen, zwei Sprachen, wöchentlich getauscht. Gedreht sind das fünf Drehtage, generiert sind es fünf Durchläufe aus derselben Grundlage. Der entscheidende Teil, der Hook, lässt sich damit erstmals richtig testen.
Häufige Fragen
Was ist ein UGC-Video?
Ein UGC-Video ist ein Clip im Stil von user generated content: Handkamera, natürliches Licht, kein Studio. Marken nutzen den Stil für Werbung, weil er im Feed weniger nach Werbung aussieht. Die Anzeige muss trotzdem als Werbung gekennzeichnet werden.
Ist mit KI erzeugtes UGC erlaubt?
Der Stil ja. Nicht erlaubt ist, eine erfundene Person als echte Kundin mit einer echten Erfahrung auftreten zu lassen. Die Grenze liegt bei der Behauptung über die Wirklichkeit, nicht beim Aussehen.
Wie viele Varianten sind sinnvoll?
Beginnen Sie mit drei bis fünf und ergänzen Sie, sobald die ersten Zahlen vorliegen. Varianten, die sich nur minimal unterscheiden, sagen nichts; sie müssen sich im Anfang oder in der Botschaft unterscheiden.
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Anzeigen, die nicht wie Anzeigen aussehen
Wir bauen die Varianten und sagen offen, wo die Grenze zur Täuschung liegt.
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